Beiträge von Admin

Film: Tot in Lübeck

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am 20.01.2008 um 18:00 Uhr im V.e.B

Brandanschlag Lübecker Hafenstraße, 18.01.1996
Deutschland/Germany 2003, 107 Min., 35 mm, Schwarzweiß/black & white,
Regie: Lottie Marsau und Katharina Geinitz

Filmvorführung anlässlich des 12. Jahrestages des Brandanschlages auf das Asylbewerberheim in der Lübecker Hafenstraße

Der Film dokumentiert die seltsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nach einem bis heute nicht aufgeklärten Brandanschlag, bei dem zehn Menschen verbrannten. Spuren in das Neonazi-Milieu wurden nicht verfolgt. Stattdessen konzentrierten sich die Ermittlungen auf den Asylbewerber Safwan Eid. (mehr…)

PRESSEMITTEILUNG der Kampagne „Antifaschistisch lebt sich’s besser!“, 09.01.2008

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- zur Veröffentlichung -

  • Prozess gegen Riesebyer Neonazischläger John R. endet mit Verwarnung
  • Richter Tiedemann droht mit Ermittlungsverfahren gegen Opfer rechter Gewalt
  • Aron Langer: „Im Kampf gegen Naziterror auf eigene Kraft vertauen!“

Am gestrigen Mittwoch, 08.01.2008 fand vorm Eckernförder Amtsgericht der erste Prozess gegen einen Neonazischläger wegen seiner Beteiligung an einem Überfall auf linke Teilnehmer eines Kickerturniers in Rieseby am 27.3.2007 statt. (mehr…)

09.11.2007,
Alternativer Stadtrundgang in Lübeck

Aufruftext:
Es ist der 9.November 1938. Während Hitler „seinen“ Putschversuch von 1923 auf die Weimarer Republik feiert und „seiner“ Gefolgsleute gedenken lässt, die von der Reichswehr zusammengeschossen wurden, werden in ganz Deutschland jüdische Geschäfte zerstört und geplündert, zahlreiche Synagogen brennen. Das alles sind „Reaktionen“ auf den von Goebbels beschriebenen „feigen jüdischen Mordanschlag“ auf einen Sekretär der deutschen Botschaft in Paris, von Rath. Fakt ist nur, dass ein Mensch jüdischen Glaubens einen Vertreter der Naziregierung Deutschlands erschossen hatte.
Auch in Lübeck brennen Geschäfte, die von Menschen jüdischen Glaubens betrieben werden, wie zum Beispiel das Geschäft „Globus“ in der Breiten Straße und der Laden „Holzblatt“ in der Hüxstraße. Auch die Synagoge steht in Flammen…

Die irakische Flüchtlingskatastrophe

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(Auszug aus dem Flyer vom Förderverein PRO ASYL e.V.)

"Fast vier Millionen Iraker blicken heute auf uns. Ihre Not ist so offensichtlich wie der moralische Imperativ zu helfen. Wir alle – Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft – sind nun gezwungen zu handeln."
UN-Flüchtlingskommissar António Guterres am 17. April 2007

(…)

Kein Schutz in Deutschland

Auch Deutschland hat bislang keine irakischen Flüchtlinge freiwillig aufgenommen. Gerade einmal 2.117 irakischen Flüchtlingen ist 2006 die Einreise und die Asylantragstellung gelungen. Deutschland spielt eine besonders unrühmliche Rolle beim Umgang mit Schutzsuchenden aus dem Irak. Nur 189 Menschen erhielten im gleichen Jahr die Flüchtlingsanerkennung oder einen menschenrechtlich begründeten Abschiebungsschutz.

Darüber hinaus werden diejenigen, die schon seit Jahren als anerkannte Flüchtlinge mit einem Aufenthaltsrecht in Deutschland leben, systematisch entrechtet: 2006 leitete das deutsche Asylbundesamt (BAMF) 4.400 Widerrufsverfahren ein mit dem Ziel, Irakerinnen und Irakern ihren Flüchtlingsstatus zu entziehen, insgesamt sind inzwischen über 18.000 irakische Flüchtlinge davon betroffen. Die Begründung dafür lautet, dass nach dem Sturz Saddam Husseins keine asylrelevante Verfolgung mehr zu bfürchten sei. So wird Irakerinnen und Irakern der Flüchtlingsschutz widerrufen, obwohl im Irak keine dauerhaft stabilen Verhältnisse herrschen, wie es die Genfer Flüchtlingskonvention vorsieht. Die Widerrufspraxis ist europaweit einzigartig. Sie stürtz weitgehend integrierte Menschen in die Ungewissheit und setzt sie auf die Warteliste für die Abschiebung.

Zufluchtstaaten für irakische Flüchtlinge
Staat

Syrien*
Jordanien*
Ägypten*
Libanon*

gesamte EU**
Deutschland**

Flüchtlingszahl

1.200.000
750.000
80.000
40.000

60.000
9.200

*aktuelle Flüchtlingszahl
**Asylzugangszahl 2003-2006
Quellen: UNHCR, BAMF

Abschiebungen in den Irak?

Rund 14.000 Irakerinnen und Iraker in Deutschland sind ausreisepflichtig. Fehlende Flugverbindungen und noch nicht abgeschlossene Rückübernahmeverhandlungen sind ein Grund, warum Abschiebungen im großen Stil noch nicht vollzogen werden. Indes experimentieren die Innenminister der Bundesländer mit ersten Abschiebungen in den Nordirak. "Sraftäter" und so genannte "Sicherheitsgefährder" stehen bislang auf der Liste für Abschiebungen. Die Kategorien freilich sind fragwürdig. Zu einem Sraftäter kann beispielsweise schon werden, wer seinen Landkreis ohne Erlaubnis verlässt. Betroffen können auch Menschen sein, die entgegen der Bestimmungen des Wirtschaftsembargos Geld an ihre Familien geschickt haben. Über die problematischen Einzelfälle hinaus bemühen sich die Innenminister weiter darum, irakische Flüchtlinge zahlreich in die kriegerische Katastrophe abzuschieben. Bei ihrer Konferenz im November 2006 bekräftigten sie ihr Ziel der "baldmöglichen Ausweitung der Rückführungen" in den Irak.

(…)

MEHR INFOS AUF >>> www.proasyl.de

28.10.2007,
ANTIFA-KINO ab 18:00 Uhr im V.e.B

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FILM + DISKUSSION: Der unsichtbare Aufstand

Als die Tupamaros, die legendäre Stadtguerilla Uruguays, den anscheinend unbescholltenen US-Bürger und Verkehrsexperten Philip Michael Santore in Montevideo entführen, versteht zunächst niemand die Hintergründe dieser Tat. Doch als der liberale Journalist Carlos Ducas (O.E. Hasse) mit eigenen Nachforschungen beginnt, stellt sich heraus, dass der Amerikaner keinesfalls so harmlos ist wie zunächst angenommen…

Auch hier gibt es lecker Essen und Trinken.
Veranstalter: LBgR




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