Archiv der Kategorie 'Aus der Provinz'

Programmhinweise für Zeckenfunk

Zukünftig wird es regelmäßig jeden 3. Do im Monat eine
Sendung geben, also planmäßig wieder am Donnerstag, den 21.11.13, um 19:05 Uhr.

Sendungen ausser der Reihe werden hier und im Programm des OK-Lübeck angekündigt.

Auf der Seite ‚Zeckenfunk‘ findet Ihr einen direkten Link zum Livestream des OK-Lübeck.

Fr., 23.11.12,
Von der Mitläuferin zur Täterin?
Frauen in der rechtextremen Szene

***Wir weisen auf folgende Veranstaltung hin.***

Die Grünen Lübeck und Arfst Wagner, MdB laden ein:
Gespräch mit Monika Lazar, MdB
Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus

Freitag, 23. November 2012
19.00 – 21.00 Uhr
Haus der Kulturen
(Parade 12, 23552 Lübeck)
Neonazifrau Der Rechtsextremismus in Deutschland wurde in den vergangenen Jahren fahrlässig unterschätzt. Im NSU-Untersuchungsausschuss kommen immer mehr schockierende und bedrückende Erkenntnisse ans Tageslicht.

Lange Zeit galten Frauen in der rechtextremen Szene als Mitläuferinnen, doch seit einigen Jahren (mehr…)

News zum Naziaufmarsch ’12

Nachdem die Hansestadt Lübeck erfreulicherweise gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes Schleswig Beschwerde eingelegt hat, beschloss das OVG Schleswig heute, dass die Nazis eine Kundgebung im Steinrader Weg abhalten dürfen. Das bedeutet, dass die Nazis maximal 200 Meter „marschieren“ dürfen. Während das OVG leider nicht der Verbotsbegründung der Hansestadt Lübeck gefolgt ist, nach welcher der Charakter des Aufmarsches bereits den Straftatbestandteil der Volksverhetzung erfüllt, ist damit zumindest der Aufmarsch als solcher auf eine klägliche Wegstrecke begrenzt. Der Beschluss bedeutet auch, dass unsere Aktionen in Ruf- und Sichtweite der Nazis stattfinden werden. Es besteht also die Chance, die geschichtrevisionistische Heuchelei der Nazis lautstark zu übertönen!
Es ist davon auszugehen, dass dieses kurze Wegstück dermaßen polizeilich überwacht sein wird, dass Blockadeversuche wenig ergiebig sein dürften. Allerdings ist auch davon auszugehen, dass unsere Präsenz an diesem Tag ein wichtiges Kriterium für den Verlauf der kommenden Jahre sein wird. Ob die breite bürgerliche Gegenmobilisierung nach dem ersten Schock über den Naziterrorismus der NSU und der absolvierten Landtagswahl anhalten wird, bleibt fraglich.
Beteiligt euch massenhaft an den antifaschistischen Gegenaktivitäten!
Wir sehen uns um 9.30 Uhr auf dem Marktplatz!
150 Dezibel gegen Nazis !!

Update Nazidemo 31.03.2012

Nun ist es amtlich; Das Verbot der Nazidemonstration durch die Hansestadt Lübeck ist heute vom Verwaltungsgericht in Schleswig aufgehoben worden.Die Nazis sollen einen Aufmarsch „in vergleichbarem Umfang“ wie in den Vorjahren durchführen dürfen.
Es ist derzeit zu hoffen, dass die Hansestadt Lübeck gegen das Urteil Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen wird. Aber auch dann bleibt fraglich, ob die Nazis juristisch am Marschieren gehindert werden können. Es ist derzeit davon auszugehen, dass die Nazis eine Route zugewiesen bekommen werden, und es ist die Aufgabe ALLER (!) Menschen, die die faschistische Propaganda verabscheuen, Präsenz zu zeigen und den Nazis (gerne auch kreativ) klarzumachen, dass sie auf die Geisterbahn der Geschichte gehören.
Die Polizei hat sich vorbereitet und wird voraussichtlich mit mindestens 3000 Einsatzkräften vor Ort sein. Aus diesem Grund empfehlen wir, sich zunächst der antifaschistischen Demonstration von Wir können sie stoppen anzuschließen, die um 9.30 Uhr auf dem Marktplatz beginnt. Kurzfristige Änderungen sind jedoch denkbar.
Die Lage wird also bis kurz vor dem 31.3. unklar bleiben, u.U. wird es erst an dem Tag selbst eine klare Benennung der Naziroute geben. Die Demonstration von „Wir können sie stoppen“ ist angemeldet und bis hin zur Abschlusskundgebung am Ziegelteller heute von der Versammlungsbehörde bestätigt worden – wir gehen also zurzeit davon aus, bis ins Aufmarschgebiet der Nazis gemeinsam zu demonstrieren und zumindest in Sicht- und Rufweite der Nazis gelangen zu können.
Weiterhin gehen wir derzeit davon aus, dass eine kritische Berichterstattung über den Offenen Kanal möglich ist; checkt unsere Aktualisierungen.

Weitere aktuelle Informationen gibt es auf der Webseite des Bündnisses „wir können sie stoppen“.

Twitterticker am Aufmarschtag ist wieder:

http://twitter.com/#!/hl_ticker

Infotelefon: 0451-3704806

Ermittlungsausschuss: 0451-3704805

Stand Nazidemo 2012

Nachdem die Hansestadt Lübeck dieses Jahr einer von uns und anderen antifaschistischen Initiativen seit langen erhobenen Forderung nachgekommen ist und den Naziaufmarsch verboten hat, zeichnet sich ein Zurücklehnen in weiten Kreisen des bürgerlichen Spektrums ab. Es wird davon ausgegangen, dass das Verbot ausreicht, um den diesjährigen Naziaufmarsch zu unterbinden. Wir halten dies angesichts der vielfältigen Erfahrungen mit der deutschen Rechtssprechung für einen bedenklichen Fehlschluss. Es ist davon auszugehen, dass die Nazis gegen das Verbot juristisch vorgehen werden und trotz der angemessenen (politischen) Begründung der Verbotsverfügung juristisch ihren Marsch doch genehmigt bekommen. Deshalb kann und muss aus unserer Sicht die Mobilisierung weitergehen und es ist zwingend erforderlich, dass sich viele Menschen an den antifaschistischen Aktionen am 31.03. in- und außerhalb der offiziellen Demonstration beteiligen.
Die Erfahrung lehrt uns auch, dass der Bezug auf den Naziterrorismus der „NSU“ im bürgerlichen Bewusstsein eine kurze Halbwertszeit haben dürfte und dass der zukünftige Umgang mit Nazidemos selbst bei einem erfolgreichen Verbot in diesem Jahr schnell wieder der gesellschaftlichen Normalität weichen dürfte, so wie in all den „Aufständen der Anständigen“ in der Vergangenheit.
Beteiligt euch zahlreich an den Gegenaktivitäten! Weitere Infos findet ihr auf der Website von „Wir können sie stoppen“. Die endgültige Entscheidung wird wohl erst kurz vor dem 31.03. fallen. Bis dahin seid wachsam, es ist mit Aktivitäten der Nazis im Vorfeld zu rechnen.




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