Archiv der Kategorie 'Nazigewalt'

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 28. Januar 2012 in Hamburg

Was sich in Deutschland abspielt, ist unerträglich. Dreizehn Jahre lang konnten drei Thüringer Nazis ungestört durch die Republik reisen, Banken überfallen, Sprengstoff-Attentate verüben und Menschen ermorden. Ihre Opfer waren Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und die Polizistin Michèle Kiesewetter. Die Morde der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) wurden nur durch einen Zufallsfund nach dem Tod der beiden Nazis Böhnhardt und Mundlos im November 2011 aufgedeckt. Seitdem erfährt die Öffentlichkeit stückchenweise grauenhafte Details über die gezielte Hinrichtung von Migranten in ihren Geschäften, eine Nagelbombe in Köln-Mülheim und andere Anschläge eines Netzwerkes, von dem bisher nicht einmal abzusehen ist, wer ihm außer Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt noch angehört. (mehr…)

PRESSEMITTEILUNG der Kampagne „Antifaschistisch lebt sich’s besser!“, 09.01.2008

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- zur Veröffentlichung -

  • Prozess gegen Riesebyer Neonazischläger John R. endet mit Verwarnung
  • Richter Tiedemann droht mit Ermittlungsverfahren gegen Opfer rechter Gewalt
  • Aron Langer: „Im Kampf gegen Naziterror auf eigene Kraft vertauen!“

Am gestrigen Mittwoch, 08.01.2008 fand vorm Eckernförder Amtsgericht der erste Prozess gegen einen Neonazischläger wegen seiner Beteiligung an einem Überfall auf linke Teilnehmer eines Kickerturniers in Rieseby am 27.3.2007 statt. (mehr…)

27.10.07, Nazi-Übergriff in Lübeck

Am Sonnabend, den 27. Oktober 2007 griffen sieben Neonazis in der Fackenburger Allee einen Afrikaner an, rissen ihn zu Boden und traten ihn brutal in der Kopfgegend. Wie die Lübecker Nachrichten berichteten, hatte das Opfer Kopfverletzungen, die ärztlich behandelt werden mussten; die Täter wurden kurze Zeit später von der Polizei aufgegriffen und in Gewahrsam verbracht, gegen einen der Neonazis wird nach Angaben der Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Wir sind erleichtert, dass dem Opfer keine lebensgefährlichen Verletzungen zugefügt wurden, wir sind der unbekannten Zeugin dankbar, dass sie – anstatt wegzuschauen, wie in der Vergangenheit nur zu oft geschehen – schnell die Polizei alarmierte, und zollen der Polizei unsere Anerkennung, zügig und entschlossen gehandelt zu haben. Dies ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit, auch nicht in Lübeck.

Erstaunt hat uns allerdings die Aussage des Polizeisprechers Frank Doblinski, der zunächst ausdrücklich betonte, (mehr…)




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